Bild des Benutzers Mera
Gespeichert von Mera am 2. Januar 2018 - 12:51
(letzte Aktualisierung: 2. Januar 2018 - 12:51)

Hier ist Platz für Feedback zum Con, für Lob und Dank, Kritik und Anmerkungen, und natürlich für Erzählungen von euren schönsten und spannendsten Szenen.

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Ich bin noch sehr müde und schreibe deshalb erst mal nur: Vielen Dank für viel schönes Spiel, für die vergnüglichen Kämpfe im Feierteil und (ungewohnterweise) auch für viele gute OT-Gespräche.

Danke, liebe Orga, für die Gelegenheit, Silvester gemeinsam zu feiern!

Kommentare

Bild des Benutzers Aslan

Hallo ihr Lieben,

der con war einfach super.

Der Plot war sehr spannend, auch wenn der Donnerstag für mich emotional sehr an der Grenze war. Es hat aber sehr gut gepasst. Die NSC waren einfach genial. Die neuen Aufbauten sahen einfach super aus.

Das Haus und das Gelände vor dem Haus waren für mich auch sehr gut zu bespielen.Danke auch für die starke Hilfsbereitschaft mir gegenüber. Ich fühl mich bei euch einfach nur wohl und sicher, ich weiss bei euch allen kann mir nichts passieren, Danke!!!

Lara

Max: Verschoben aus einem anderen Thread

Bild des Benutzers Haiku

Als wir uns für den Con angemeldet hatten, war ich mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist (6 Monate altes Kind auf einem so langen Con). Ich muss sagen: es hat sich gelohnt, trotz fieser Erkältung, die ich mir eingefangen habe. Als erstes ein großes Dankeschön an die SL für ein 5-Bett-Zimmer mit genügend Platz für ein Beistellbett und der generellen Einstellung, dass ein halbjähriges Kind auf dem Con nicht störend ist.

Location: Nicht so schön gelegen, wie das Eichenkreuzheim(?), aber vom Plot her war auch das Außengelände nicht benötigt. Ich weiß nicht, wie es auf den regulären Zimmern aussah, aber es schien auf den Zimmern deutlich mehr Platz zu geben, was sehr angenehm ist. Das Essen war einfach, aber immer sehr schmackhaft. Besonders schön, im Gegensatz zu den letzten Sylvestercons: die warme Suppe am Mittag.

Plot: Aus Elternsicht: großartig, denn das Kind musste nicht durch das Gelände getragen werden. Ich fand die Idee der unterschiedlichen Szenarien sehr interessant und für die Abende schön: Feierabend, im wahrsten Sinne des Wortes. Zur Zeitschleife kann ich nichts sagen, da wir erst nachher angereist sind. Die Ordnung: Rasanter Einstieg in das Szenario, das einige der Spieler an ihre Grenzen stießen ließ. Tolles gemeinsames Rezitieren der Ordnung und eine tolle Idee mit den Sanktionen. Leider ging dann das Tempo verloren. Die Diskussionen waren auf Dauer ein bisschen ermüdend und die Lösung durch ein Gespräch unter den NSC fand ich nicht so doll. Immerhin habe ich die Zeit mit der Analyse des Artefakts nutzen können.

Spiegelbild-Szenario: Ich hatte eine Menge Spaß, und ja, ich will mehr davon ;-) Da bin ich doch etwas aus der Rolle gefallen und musste mich selber daran erinnern, dass Haiku doch nicht so wohl bei der Sache ist. Die Strafe folgte dann umgehend mit meiner Ermordung, aber immerhin blieb der Job in der Familie: Niemand erwartet die talontische Inquisition! Tolles NSC-Spiel hat das Ganze abgerundet. Wie schon geschrieben: Gerne mehr davon.

Sylvester: Die beginnende Erkältung hatte zu einer recht schlaflosen Nacht geführt, weswegen ich den Tag über das nachholen musste. Danke für den Wirkerwettstreit und ein grandioses Fiasko.

Vielen Dank, liebe SL, für die Organisation eines weiteren schönen Sylvestercons mit einer sehr interessanten Plotidee. Ich habe die Kämpfe nicht vermisst, zumal ich auch mein Schwert vergessen hatte. Vielen Dank an NSC und Mitspieler für wunderschönes Spiel.

Nachtrag: Besonders schön waren da noch die Andachten und wir freuen uns ganz besonders über die neue Anhängerin.

Bild des Benutzers Hana

Helikopterperspektive:
Pro: Traumhafte NSCs, tolle Mitspieler, gute Organisation, ausgereifte Kulissen, tolle Herbergseltern, gutes und reichliches Essen
Contra: Betten (Matratzen zu dünn für mich Kurzgewachsene von der Länge OK)
Jetzt wird's lang, wie von mir gewohnt. Wer's liest, ist selber schuld.
Wer die Rezension liest und nicht auf dem Con war, startet am besten am Ende mit der Plot-Zusammenfassung und hüpft dann wieder hoch.

Bloody Details:
Vorfeld: Nix zu mosern, man kennt sich. Der Bastelaufwand im Vorfeld an Kleinkram, den jeder Spieler ausgehändigt bekam, muss enorm gewesen sein. Gefühlt 6-8 Kleinkram-Gedöns (Orden, Gebamsel, Lätzchen), um alle Spieler für das entsprechende Szenario auszustatten. Respekt. Meiner Erfahrung nach dauert das länger und ist nervtötender als Großprojekte wie das WLAN-gesteuerte Artefakt (Yeah!) oder das Glückrad.
Orga/SL vor Ort: Immer eine gefunden, wenn ich eine gebraucht habe. Hab' die SLs auch als gut vernetzt erlebt.
Location: Grundsätzlich alles da, was man braucht. Im Hauptraum wurde es vor allem gegen Abend recht laut, und damit kann ich nicht so. Mich hat der „Katzentisch im 1. OG" gerettet, das war mein Fluchtpunkt. Ich glaube, ich saß da keine 5 Minuten allein.
Es war (glaube ich) das erste Gruppenzimmer, in dem ich war, das keine Sitzgelegenheit und keinen Tisch aufzuweisen hatte. Stuhl wurde auf kleinem Dienstweg organisiert, Tnx an die Orga. Ein Hinweis im Vorfeld und wir hätten sowas mit reingeworfen. Macht das Leben doch einfacher.
Das einwandige Fenster hat über Nacht regelmäßig für Überschwemmungen auf dem Fensterbrett gesorgt, hat mich in der ersten Nacht unvorbereitet erwischt und zum Glück keine Elektronik gegrillt.
Die Betten haben mich vor Herausforderungen gestellt, bin normalerweise hart im Nehmen was das angeht.
Herbergseltern: einfach der Hammer.
NSCs: Mit Herzblut bei der Sache, auch für ein paar Tränchen oder Brüllduelle nicht zu schade. Niemals tumb, sondern immer gefühlt mit Persönlichkeit und Hintergrund ausgestattet. Die mich besonders beeindruckt haben, habe ich das (weitestgehend) auf dem Con schon gesagt, ich konnte aber auch nicht mit allen gleich intensiv spielen und bedaure das sehr... Ich stehe auf emotionales Spiel und ihr habt das möglich gemacht. Danke dafür.
Spieler: Eine tolle Gemeinschaft, mit neuen Gesichtern aber auch vielen Bekannten, die einen insbesondere im vierten Szenario aufgefangen haben. Auch hier: ohne Euch, ohne Euer Leidenschaft, Eure Betroffenheit, ohne Euer Leiden, und Mitfühlen, wäre das Szenario so intensiv gewesen. Danke dafür.

Plot-Feedback:
Täglich grüßt das Murmeltier: die ersten 4 Mal war der Reset lustig, aber je weiter wir „kamen", desto länger dauerte das „Zurücksetzen" und das hat dann doch den Spielspaß etwas getrübt. Allein das 3x Ritualkrams aus dem 2 OG holen und wieder zurückbringen von mir dürfte nervtötend gewesen sein. Vielleicht zum schnelleren Neustart bei sowas ein „Fading" einführen. Also alle erst mal schnell zurück auf die Position, losspielen und der Kram, der nicht zum Reset passt, „verschwindet" dann langsam. Ist zwar etwas von der Konsequenz her gekünstelt, könnte aber IHMO dem Spielfluss gut tun. @Holger: Special thanks für den immer wieder grandiosen Start der Schleife.
Karneval: Hana ist so ein „spaßfreier" Charakter, das ist einfach an mir vorbeigezogen. Glücksrad drehen ok, aber für den Rest hat sie sich nicht verbogen. Danke an Gordon für das nette anspielen mit dem Jonglieren. Ich übe jetzt fleissiger.
Ordnung: Ich muss zugeben, Hana hat die ganze Aufregung mit der Unterordnung nicht recht verstanden. Für sie war die „Ordnung" genauso wenig verständlich, wie Feudalsysteme in anderen Ländern. Sie hat das versucht, was sie immer versucht: Menschen in einzelnen Gesprächen motivieren, das Richtige zu tun. Das hat mir dank der grandiosen NSCs auch viel Spaß gemacht und Hana konnte später im Gesprächskreis die Ergebnisse ihrer „Arbeit" sehen.
Spiegeluniversum: Als ich morgens die Treppe runtergeschlichen bin und das Fahnenmeer gesehen habe, war meine erste Assoziation: Römisches Reich. Also hat die Deko direkt ihr Ziel erreicht. Im Gegensatz zu anderen konnte Hana (anfangs) tatsächlich sowas wie „Zufriedenheit" mit ihrer Rolle empfinden. Nachdem sie gepeilt hatte, dass sie, solange sie nicht unhöflich wurde, so „nett" sein konnte, wie sie wollte, was die Welt erst Mal für sie persönlich wieder in Ordnung. Immerhin erwartete man von der Geisel kein rivalisierendes/funktionserfüllendes/böses Verhalten.
Mit der (temporären) Hypersensiblität für Leiden habe ich mich dann in der Janus-Affäre leicht ins Aus geschossen, aber auch das hat Spaß gemacht. Da bin ich doch aus dem Erdgeschoss in den ersten Stock geflohen und dann schleifen Sie Janus direkt an mir vorbei. Uääh. Danke an Haiku für den freundlichen Verweis aus dem Haus. Das hat für Hana die Dinge stark verbessert. Und dann in der Folge das ständige misstrauische beäugen durch die Entdecker/Spionagegilde. Ein Fest. Keine Sorge, Hana hätte in dem Zustand keinen Feuerfinger zustande gebracht.
Leider habe ich die Abschlussszene aus dem gleichen Grund verpasst: Nächster Programmpunkt: Janus foltern zur Ehre des Imperators, wo war doch gleich der Ausgang...

Insgesamt das intensivste Szenario für mich. Danke an Daniel für die sehr erhellenden und verschreckenden Gespräche mit Dark-Dankwart und an Kristin für die, wenn auch kurzen, aber sehr intensiven Momente mit Knight-Marshall Mirca.

Insgesamt für mich ein sehr schöner Con. Es gab für mich einige Zeitfenster, in denen der Plot mich nicht bespaßt hat/verfügbar war. Andere würden das Leerlauf nennen. Aber dann hatte ich Zeit für meinen persönlichen Kram/Plot und empfand das nicht als störend. Ich bin nicht zu allem „Privatkram" gekommen, den ich mir vorgenommen hatte. Der Brief an die Fürstin von Nassau-Saarbrücken hat es nicht über die Anrede hinaus geschafft.

Plot-Zusammenfassung:
Aufhänger: Ritterschlag von Luca und Ruthgar
Was bis dahin passiert: In 4 Traumszenarien prüfte uns eine arachnide Wesenheit, ob wir so waren wie ihre Erschaffer, das Archonat. Ursprung und Ziel der Träume löste sich aber erst ganz zum Schluss auf. Während der Träume war unklar, warum wir von Szenario von Szenario „eilten"

Szenario 1: Ein Magier verursacht eine Zeitschleife, weil er in seinem Ritual unterbrochen wird. In „Täglich grüßt das Murmeltier"-Manier wurde das Ritual zu seinem Ende geführt.
Szenario 2: Gaukler verfügen über einen Gegenstand, der zur Lösung benötigt wird und (scheinbar) in Spielen gewonnen werden kann. Am ersten Tag gelingt dies nicht, wahrscheinlich weil die Gaukler betrügen. Als sie am nächsten Abend wiederkehren kann der Gegenstand gewonnen werden.
Szenario 3: Eine Gesellschaft/Gemeinschaft hat nach einem Gemetzel eine (fast) gewaltfreie Ordnung gefunden, die aber auch (massive) Defizite aufwies. Auch die Spieler wurde als langjähriger Teil der Gesellschaft geträumt, jeweils in ihrer Rolle. Bei dem Versuch, die Gesellschaft zu verbessern kam es zu heftigen Auseinandersetzungen, insbesondere zwischen den Träumern und den Konstrukten. Zu guter Letzt begannen die Mitglieder der Gesellschaft, sich selbst eine neue, bessere Ordnung zu geben.
Szenario 4: In einem Spiegeluniversum hat Talon mit seinem Eroberungsfeldzug weite Teile der Mittellande zum Ruhme des Imperators unterworfen. Das Talontische Imperium fußte auf Verrat, Gewalt und Unterwerfung. Alle Akteure waren bekannt, doch Persönlichkeit und Funktion waren dem Szenario angepasst. Das emotional härteste Szenario, da auch die Träumer neue, dunklere Rollen zugewiesen bekamen, deren Erfüllung viele vor ethische Herausforderungen stellte. Das Szenario wurde gelöst, indem der Imperator in einem Putsch durch die Träumer, die zum Teil seine Vertrauten darstellten, ermordet wurde.
Danach Auflösung durch das arachnide Wesen, das sich den Träumern zu guter Letzt offenbarte. Statt es zu töten (wie das Wesen anbot) schenkten die Träumer ihm einen Namen (Octarine Schicksalsweberin) und ließen es als Zeichen guten Willens ziehen.
Dann konnten tatsächlich die Feierlichkeiten zum Ritterschlag mit passenden Wettkämpfen und Festmahl zum Jahreswechsel beginnen.

 

Bild des Benutzers Swantje

Meine doch recht späte Entscheidung, zu diesem Con zu fahren, war auf jeden Fall die richtige: Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Als NSC viele verschiedene Rollen zu spielen war fordernd, aber dadurch auch wirklich spannend und toll. Mir gefiel euer Plot sehr gut, ich mag nichtlineare, tiefergehende Plots, auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass die einen oder anderen Spielenden damit durchaus ihre Probleme hatten.

Meine NSC-Rollen gefielen mir auch alle gut, besonders im Spiegel-Talon den eigenen Spielercharakter als böse Version zu spielen war spaßig.

Das Haus konnte durch die netten Herbergseltern und das unspektakuläre, aber leckere Essen mit genügend veganen/vegetarischen Alternativen punkten, auch wenn es bei Veranstaltungen mit mehr Draußen-Aktivitäten doch stören könnte, dass einmal drumherum Häuser stehen. Aber im Gebäude selbst war ja genug Platz.

Durch anstrengendes NSC-Spiel und schlechten Schlaf hatte ich schließlich beim Feierteil nicht sehr viel Lust auf intensiveres Charakterspiel, die, die das vielleicht genervt hat bitte ich um Entschuldigung-ich kann auch ernst spielen, ehrlich!

Trotzdem war auch der Teil des Cons schön, bei den verschiedenen Wettkämpfen zuzusehen oder mitzumachen war unterhaltsam. Und besonders viel Spaß hat das Tanzen am Abend gemacht und es war toll, zur Jahreswende dann sämtliche Anwesende zu umarmen.

An die Familien: Ich finde es toll, dass ihr eure Kinder mitgebracht habt, dass ihr als Familie gekommen seid und eure Kinder zum Teil auch mitgespielt haben, das ist einfach schön und es freut mich immer, wenn das so gut funktioniert!

Dann noch Danke an Patrick und Andrea, dass ihr mich nach Hause gefahren habt, so hatte ich auch noch eine schöne Rückfahrt.

Also, es war eine schöne Con, ich hatte viel Spaß und Danke an alle, die dazu beigetragen haben!

Bild des Benutzers Holger

Wie ihr ja inzwischen alle wißt, hasse ich Wiederholungen .. Silvester in Talon (solange man nicht unbedingt meine Gesundheit befragt - mittlerweile habe ich wenigstens kein Fieber mehr) gehört aber zu den wiederholenswerten Dingen.

Auch ich konnte erst kurzfristig feststellen, daß ich Zeit habe; wurde von SL-Seite dankbar im Kreise der NSCs willkommen geheißen und flugs für verschiedene Aufgaben verplant.

In der Rolle des Ulsarion war mit die größte Herausforderung, mir das ständig in die Länge wachsende Ritual zu merken - vom beim Frühstück niedergeschriebenen Text, den ich zigmal rauf und runter deklamierte, abgesehen, war alles improvisiert. Zum Ende hin freute ich mich mindestens genauso wie die SCs, daß die Tortur vorbei war (sonst hätte es womöglich noch ein "Hach, endlich .. diese herrliche Stille .. äääh, wo war ich stehengeblieben?" *trillerpfeifenfiiiieeep* gegeben), Spaß aber hatte ich allemal.

"Hier, Urgolf, halt das mal" :) um nur ein Beispiel zu nennen.

Bei der Merveilleuse Troupe de Jeanne et Jacques konnte ich dann glücklicherweise etwas langsamer machen; als Ulsarion war mir das Pausieren schwer gefallen.

Dann war es aber auch schon Zeit für den nächsten Paukenschlag: Die Ordnung von Ring und Glocke. Als Ansgar, ältester der Ringträger, fühlte ich eine besondere Bürde nicht nur meiner Erinnerung wegen, sondern auch meiner großen Sorge um die Gemeinschaft halber, die Ordnung zu bewahren. Diese mag nicht perfekt sein, aber sie funktionierte im Großen und Ganzen - so schien es. Das resultierende dichte Spiel jedenfalls war großes Kino, wenn auch fordernd.

Als ich den entsprechenden Plotteil las, fragte ich mich, wie lange das gutgehen würde - wäre ich selbst als SC in diese Situation gekommen .. ojee .. das spielte unter anderem auch in Konfrontationen wie der mit Haiku ständig in meinem Hinterkopf mit. Zwischendrin hatte ich durchaus das Bild in meinem Kopf, wie Ansgar und Conrad als letzter Rest der Gemeinschaft kopfschüttelnd der Routine folgen.

Besonders gefreut hat Ansgar, daß es im Endeffekt tatsächlich auch SCs gab, die innerhalb der Grenzen der Ordnung versuchten, das Dilemma zu lösen, indem sie die Gemeinschaft voran- und nicht nur durcheinanderbrachten. So sinnvoll manche aus dem 'Nichts' geäußerten Dinge auch gewesen sein mögen, so sehr war doch die Form der Darreichung von Bedeutung.

Der Abend verlief dann abgesehen von der Tanzbäraffäre wieder ruhig, was mir abermals durchaus willkommen war.

Das nächste Traumszenario erwartete ich bereits mit Spannung: dark&evil Partout, der Seher. SCs ihre zurückliegenden Gräueltaten zu erläutern oder mit Sir Dankwart über die Klugheit, sich aus der imperialen Hierarchie herauszuhalten, zu philosophieren, sorgte ebenso für diebische Freude, wie das panische Zurseitehüpfen mancher NSCs, wenn ich des Weges geschritten kam. Hat sich eigentlich irgendwer gewundert, weshalb ich mich zu keinem Zeitpunkt in direkter Nähe zum Imperator befand? Oder weshalb ich ihn nicht einfach warnte? Wir werden es wohl nie erfahren. :)

Nicht vergessen will ich bei alledem den eigentlichen Partout, der auch seinen Spaß hatte. Mit dem Ritterschlag hatte ich nicht wirklich zu tun, aber es geschah reichlich drumherum. Wiedersehen mit alten Freunden, ein herrliches Fiasko ("Wir brauchen also 40 Gürtelschnallen!" "Neununddreipfig, Meifter!"), das eine oder andere neue Lied, wundervolle Gespräche mit Sylvius, Drachenorakel mit Mera .. das könnte ein interessantes Jahr werden.

Zwar hatte ich zwischendrin an Silvester einen Tiefpunkt, aber ich setzte mich dann hin, schrieb ein schwermütiges Liedchen und gesellte mich anschließend zur musikalischen Tischrunde, wo ich einen sehr vergnüglichen Abend verbrachte - mein Dank geht hier insbesondere an Dankwart, Maeve und Halvar für großartige, mir noch unbekannte Lieder.

Das Haus braucht dringend längere Betten; freundlichere Herbergseltern wird es aber so schnell nicht finden.

Es war mir ein Fest. Wir sehen uns wieder!

Bild des Benutzers Luca von Dartarios

So.

Mit ein bisschen Abstand zum Con und ein paar Tagen, in denen ich doch noch einiges verdauen musste, jetzt mal ein paar Worte zum Con.

 

Liebe SL, vielen vielen Dank! (Das kann ich gar nicht oft genug sagen)

Der Teufel steckt halt doch immer im Detail und das habt ihr auf diesem Con wirklich grandios umgesetzt. Die Glöckchen und Ringe, die Orden oh Mann, diese Anzahl an Orden, Klasse.

Und dann habt ihr ernsthaft Päckchen für jeden einzelnen fertig gemacht und uns die zukommen lassen, damit wir für das neue Szenario "gewappnet" waren?!

Na, das müssen ja Basteltreffen gewesen sein, mein lieber Scholli!

Auf dem Con selbst war wirklich spürbar, dass ihr euch in Absprache wirklich bemüht habt, immer Präsenz zu zeigen und Charaktere sowie Spieler aufzufangen, die Probleme mit einem der durchaus experimentellen Szenarien hatten, wirklich klasse!

 

Die lieben NSC... Jaaa, die LIEBEN NSC!

Ihr habt für echt viel IT-Frust gesorgt und teilweise habe ich als Spieler es geliebt, eure dargestellten Charaktere zu hassen, vielen Dank an jeden Einzelnen. Und Steffen, die Gespräche, in denen du mich Als "Ordnungsmitglied" echt gefordert hast, hatten es in sich und das im positiven Sinne, vielen Dank an der Stelle nochmal. ^^

 

Der Plot war so dermaßen undurchsichtig und verwirrend, ich glaube, irgendwann im "Täglich grüßt das Murmeltier"-Szenario habe ich abgeschaltet und bei der Ordnungsgesellschaft habe ich irgendwann gedacht: " Schlimmer KANN es jetzt gar nicht mehr werden."

Weit daneben.

 

Aber gut, einmal von vorne:

 

1.= Täglich grüßt das Murmeltier:

Jeder NSC, den ich gesehen habe, hat seine Schritte und seine Worte ziemlich exakt bei jedem Reset wiederholt, das hat mich echt beeindruckt! Und "Ich hasse es, mich zu wiederholen" wird ein Satz, den ich so schnell nicht wieder vergesse.

 

2.= Die Ordnung:

Eine "gewaltfreie" Gesellschaft, in der die Regelb, beinahe schon Gesetze wie ein Gebet morgens, mittags und abends gemeinsam vorgelesen werden...

Ich mochte an diesem Szenario besonders gern, dass jeder das Setting ernst nahm, der Druck aller Beteiligten und der Träumer war beinahe greifbar und die Situation eskalierte irgendwann, als Haiku in die Schamecke sollte. Wunderbar konsequent gespielte Charaktere, die sich echt schwer überzeugen ließen, dass es besseres gibt als eine Gesellschaft, in dem man nur eine Wahl hat, nämlich die Unterwerfung gegenüber der Ordnung.

 

3.= Spiegel-Talon:

Es war sehr früh klar, wo genau wir da waren.

Es war auch sehr früh klar, wer der Imperator war.

Und trotzdem:

Das war alles komplett egal. Dieses Szenario hat mich als Charakter und als Spieler gleichermaßen am meisten gefordert und der Augenblick, als Imperator Martin mich mit den Worten: "Luca, mein Sohn" grüßte, werden mir noch sehr lange in Gedächtnis bleiben, da war nicht nur mein Charakter völlig paralysiert.

Die Intensität des Spiels auf diesem Con war wirklich Klasse.

Ich kann abschließend nur sagen:

 

Mach ich immer wieder gerne mit, ob nun als SC, oder auch gern mal als NSC.

Der Ritterschlag und die Feierlichkeiten am nächsten Tag hatte der Charakter bitter nötig und es war eine Erfahrung, die mich glaub ich nochmal ein ganzes Stück weiter gebracht hat, weil das Szenario Anstoß zum Nachdenken gab, wo will ich mit meinem Charakter noch hin, wie soll er werden, was muss ich noch lernen?

 

Um nur mal einige wenige Fragen zu benennen, mit denen ich mich auf dem Con konfrontiert sah.

 

So, letzter Satz, versprochen:

 

Liebe SL, bitte bitte macht weiter so und so, wie wirbals Spieler dazu angehalten sind, unseren Spielwitz nicht zu verlieren, möchte ich an der Stelle sagen:

Verliert bitte eure Kreativität und Experimentierlust nicht.

Vielen Dank, bis zum nächsten Mal.

Bild des Benutzers Marie

Hallo ihr lieben!

Es ist eine ganze Weile her, dass ich zuletzt ein Feedback geschrieben habe, aber diesmal brennt es mir unter den Nägeln. (und ja... es ist wieder seeehr lang)

Zur Location: 
Hübsches Haus, der NSC-Raum dankenswerterweise im 1. Stock, genau wie mein Zimmer. Die pinken Wände haben mich ein wenig irritiert. Aber wer weiß, vielleicht dürfen wir da ja mal streichen gehen. ;)
Die Betten fand ich leider auch ziemlich durchgelegen. Nicht, dass ich davon viel mitbekommen hätte, aber naja. 
Küche war in Ordnung. Vom Silvesterbuffet hatte ich aber etwas mehr erhofft. Da bin ich aber wohl von den Vorjahren verwöhnt. 

Und da enden dann auch schon alle meine "aber"s.

Die SL: 
Für mich immer präsent, immer aufmerksam, immer herzlich und bemüht.
Danke für die hinreißenden Rollen und den mutigen Plot. Danke für die Mühe, die ihr investiert habt und für das große Vertrauen, mit dem ihr uns ohne große Schranken auf die Spieler losgelassen habt. Das hat sicher mit dafür gesorgt, dass sich meine Rollen niemals wie Statisten angefühlt haben, sondern immer wie eigenständige Figuren um die ich jetzt bitterlich trauern kann. 
Außer wir kehren nochmal dahin zurück... Ja?!? Vielleicht demnächst ein paar private Albtraum-Sessions mit Evil-Kate? Als Carneval nach Diggersmill? Nein, nein... ich weiß schon. Nur Traumgebilde und so... *seufz*

Die Mit-NSC: 
Ihr seid einfach ein fantastischer Haufen! Ich hatte mit euch allen großen Spaß, großes Drama und vor allem stets das Gefühl, dass ihr eure Rollen genauso ernst nehmt wie ich. Das geht mir nicht immer so, daher also großes Kompliment an euch für sehr dichtes NSC-Charakterspiel, auch wenn mal kein Spieler sichtbar zugegen war. Ich fand es großartig zu sehen, wie gelegentlich mal ein Ball zwischen uns hin und her ging, der die Dynamik zwischen unseren Rollen hat aufblühen lassen. Zum Beispiel durch preisende Ankündigung beim Carneval (Danke Daniel!), durch schräge Blicke, Lästereien und ehrfurchtvolles Geflüster im Spiegel-Talon und allem voran natürlich das herzerweichende Spiel beim Ringträgerspiel.
Danke Linda, dass du dich mit mir bis in die Tränen hast fallen lassen. Danke Thomas, dass du mir so viele Gelegenheiten gegeben hast, mich zu grämen. Ich weiß garnicht, wie viele meiner ganz leisen, schmerzlichen "Danke, Richard..." du mitbekommen hast. Wundervoll!
Und natürlich auch ein ganz herzlicher Dank an Lea, für alles. Vor allem aber das Lachen zwischen den Tränen. Ich wünsche dir alles Glück mit deinem Bär-Fisch-Fuchs-Mann. xD

Die Spieler:
Vielen Dank an alle, die uns ernst genommen haben, obwohl ihnen klar war, dass das alles nur ein Traum ist. 
Danke für bitterböse Kommentare, offene Anfeindung (*wink* haiku *wink*) und offene Rebellion. Genau so sehr habe ich mich aber auch über jedes verkniffene Gesicht (Theodor und Leopold bei der Folterung... eure sprachlose Angespanntheit, eure leeren Blicke. Hinreißend!), jede sorgenvolle Zuwendung (Besonders Hana mit meiner traurigen Ringträgerin!) und jedes geplagte Abwenden von euch genossen. 

Nicht unerwähnt darf hier das besondere Spiel von Madame Elise mit den Battiwas bleiben. Selten habe ich mich so sehr über eine kurze OT-Blase gefreut. Ihr elenden Schmeichler! Danke, dass ihr eure herzliche Begeisterung mit mir geteilt habt und Madame Elise so viel Tiefe eingeräumt habt. Ganz großes Spiel mit euch!

Der Plot und meine Rollen:
5 Tage, 5 Rollen, 7 Outfits.
Danke dafür, liebe SL. 

Als ich den Plot gelesen habe, war mein erster Gedanke: Wie soll ich mir all diese Namen merken?! Mit bunten Balken. Klar. 
Der zweite Gedanke war: Und was soll ich da tun? Eine Rollenbeschreibung macht ja noch keinen Plot... da habe ich mich geirrt. 

Die Zeitschleife habe ich verpasst, daher beginnt mein Erlebnis bei:
Tag 1: Madame Elise und der Carneval.
Die wenigen von euch, die mich damals als Mütterchen in Nordgard erlebt haben, werden die Nase erkannt haben. Die vergisst man ja auch nicht. 
Mütterchen war die Rolle meines Lebens und sie jetzt nochmal (ähnlich, aber doch ganz anders) spielen zu dürfen hat mir das Herz aufgehen lassen. Die Reaktionen auf diesen Charakter waren überwältigend. Das Spiel mit Spielern und NSCs war reine Gänsehaut. Eigentlich hatte sie garnicht so ernst sein sollen, aber spätestens nachdem Ludwigs Augen immer größer wurden und die Battiwas zum dritten Mal an meinem Tisch saßen, hatte Madame Elise die Albernheit hinter sich gelassen. 
Ihr wart Zucker. Die Rolle ein Volltreffer.

Tag 2. Die Einsame Julia und die Ordnung.
Davor habe ich mich ein wenig gefürchtet. Den ganzen Tag Befehle geben. Andere laufen lassen, statt selbst zu gehen. Das geht gegen alle meine Instinkte. Ich war sehr froh über das persönliche Drama, das in meiner Rolle steckte. Meine Glockenträger-Freunde zu beobachten. Jedes mal in mich zusammenzusinken, wenn einer von euch meinen Befehlen folgte. Das war so bitter, so wunderbar traurig. Wer mich kennt, der weiß, wie gern ich sowas im Spiel mag.
Ich fand es ein wenig schade, dass so viele Spieler so früh aus der Ordnung ausgestiegen sind. Versteht mich nicht falsch: Kate wäre damit nicht besser zurecht gekommen als ihr. Aber das hat die Fronten sehr schnell sehr hart werden lassen und die Diskussion nicht einfacher gemacht. Am Ende hats ja doch noch geklappt. Der finalen Diskussion hätten ein paar mehr Spieler aber sicher gut getan.

Tag 3: General Field Marshal Kate "the Snake" und das Imperium.
Aufstehen, anrödeln, Narbe Schminken. Kate sein. Aber so garnicht Kate sein. Das war eine tolle Herausforderung. Ein paar besondere Highlights habe ich weiter oben schon erwähnt. Es war herrlich, mit euch offen über die letzten Folterungen zu sprechen und eure Anspannung zu spüren. Ein absurder Moment, wenn man weiß, dass alle Spieler elende Verräter sind und der Charakter es nicht weiß. Ich habe die Gespräche mit meinen Generals sehr genossen und hätte gerne noch mehr Zeit gehabt um es mir mit der Inquisition zu verscherzen. Ganz ehrlich, Haiku: wärst du nicht vergiftet worden, hätte ich dich erledigt.
Ich mochte auch den "What the fuck just happened?"-Moment, als sich Alexa erschlagen habe. "Ich habe ja immer gedacht, Alexa würde meine Nummer zwei werden... aber, nun ja, das ist jetzt keine Option mehr..."

Tag 3.2: Die echte Kate und ihre echten Freunde
Was für ein wundervolles Gefühl begrüßt zu werden mit "Es ist so schön dich wiederzusehen, Kate. Dich, so wie du bist." Kate hat das zuerst nicht verstanden, aber mit jedem Gespräch kamen weitere verstörende Details. Teilweise vorsichtig, teilweise erschreckend offen. Ich finde es immer ein wenig schwierig nach drei Tagen Plot mit einem Spielercharakter aufzukreuzen. Vor allem deshalb, weil man spürt, wie das Erlebte die anderen zusammenschweißt und dass man kein Teil davon ist. Aber ihr Lieben habt mich so geherzt und die Gespräche mit euch waren so nett, das hat viel davon aufgefangen. Ein bisschen bitter bleibt das Gefühl aber immer.  
An dieser Stelle noch ein lieber Gruß an Cai für das süßeste "Wir feiern dich grade so hart!", das ich jemals gehört habe. Wenn du Kate besser kennen würdest, wäre das Gespräch vielleicht anders verlaufen. Ich bin froh, dass du mich nicht in Kurztracht erlebt hast. Das hätte Fragen aufgeworfen... :D Damit konnte ich also bodenlose Scham, Ärger und Empörung auf meinem Gefühlskaroussel hinzufügen. 

Tag 4: Wenn Kate ein Nickerchen macht...
... kriegt Marie eine Bonusrolle! 
Jörde Erikasdotthir, Persööönliche Botin von Hanno Felsenbrecher, Bodenständigkeit und Genügsamkeit in Persona!
Ich habe förmlich spüren können, wie ihr hinter mir die Augen verdreht habt. Danke, für eure schönen Reaktionen. Ich habe das Spiel sehr genossen und werde wohl nicht allzubald den Moment vergessen als ich fragte, ob man die Wärme und Gastlichkeit wohl auch nach draußen bringen könne...
Ihr könnt sicher sien, Hanno Felsenbrecher wird von den frappierenden Missständen bei meiner Bewirtung erfahren. 
Danke, dass ich für diese Bonusrolle gecastet wurde. Es war mir ein Fest.

Tag 4.2. Ritterschlag und Sylvester mit Freunden
Der eigentliche Ritterschlag war hübsch und wohlverdient für die beiden frischen Ritter. Ich glaube aber, dass da eine kleine Anmoderation schön gewesen wäre. Die habe ich auch beim Ritterturnier vermisst. Vielleicht habe ich die da aber auch nur verpasst, weil ich mit meckern beschäftigt war. Auf jeden Fall hätte ich gern gehört, wer genau da eigentlich auf dem Feld miteinander steht, die Kommentare zwischen den Runden fand ich auf jeden Fall von Mirca schön gesetzt. 

Leider kam dann ausgerechnet am Sylvesterabend ein persönliches Tief für mich, an dem niemand die Schuld trägt. Die Wettbewerbe haben nicht so richtig mein Interesse geweckt. Am Abend machte sich dann der Schlafmangel bemerkbar, unterstützt vom Emotionenkaroussel, das nicht ausbleibt, wenn ich tief in dramatische Szenarien einsteige. Ein paar persönliche OT-Gründe dazu und naja... da mochte ich dann doch nicht mehr tanzen. Danke für die ganz lieben Angebote und fürs Sorgen machen von Mitspielern und SLs, IT und OT. Ihr seid einfach großartig. 
Ich bin froh, dass wir uns dann doch nochmal gefangen haben und die Nacht haben seeehr lang werden lassen. 

Tag 5: Neujahr
Begann um Mitternacht mit einem Ritual, das ich jedes Jahr wieder genieße: die große Umarmungsschlacht. Manchmal vergisst man, was für ein besonderes Privileg es ist, die Feiertage mit so wundervollen Menschen verbringen zu dürfen. Wenn man vierzig aufrichtige, herzliche Umarmungen hintereinander bekommt, von Freunden, von Bekannten und von quasi Fremden, dann ist das etwas ganz besonderes, das andere Leute nicht zum Jahresbeginn bekommen. Dankeschön dafür.

Danach Jahresorakel. Ich bin gespannt, wohin Apepi mich dieses Jahr führt. Wie jedes Jahr fühle ich mich ein bisschen ertappt und ungewohnt klar erkannt, wenn wir das Orakel deuten. Immer ein Highlight. 

Mit Luca und Mera das letzte Kartenblatt deuten. Das war gruselig. Herrlich!

Und dann nach einem gesunden Morgennickerchen, die Beförderung. Ich schätze, wenn man die Frage, wie lange man schon Corporal ist, nicht mehr beantworten kann... ist die richtige Antwort: "lang genug." x) Sergeant Kate... *kopfschütteln* ihr werdet sehen, was ihr davon habt.:P 
Ein Erwachsenenpatch habe ich ja auch gleich noch dazu bekommen. Ein tolles Neujahrsgeschenk, Sebastian. Danke. :D

Fazit: 
Es war mir ein außerordentliches Vergnügen! DANKE!
Und auch von mir die Bitte: Bitte mehr davon! 

 

Gruß, Marie aka Kate aka die Einsame Julia aka Madame Elise aka "the Snake" aka Jörde Erikasdotthir, persöööönliche Botin von Hanno Felsenbrecher

 

p.s. um alle Unklarheiten zu beseitigen: Jennsen war nicht auf diesem Con. Wirklich nicht. Auch nicht nur ein bisschen. 
Die Frau mit dem Bodenständigen Stil war Jörde und hat in Hannos Auftrag nach Dartarios eingeladen. Ich freu mich, wenn ihr nach Dartarios kommt. Wir erwarten euch bereits sehnsüchtig. :D

p.p.s. Neugier! Da ich leider nicht dabei war, als die ewig überraschte Postkröte gefunden wurde... mag mir jemand erzählen, wer sie gefunden hat? Und ob ihr euch brav an die Gebrauchsanweisung gehalten habt?

Bild des Benutzers Luna

Gaanz langsam, Schrittchen für Schrittchen, komme ich aus dem Tal der Krankeit zurück ins Reich der Lebenden.
(Lungenentzündung übrigens. Ich hoffe sehr euch andere Seuchenopfer hat's nicht ganz so heftig erwischt... Gute Besserung an dieser Stelle, allen die immer noch husten!!)
Inzwischen funktioniert mein Hirn wieder so weit, dass ich hier etwas von mir geben möchte und kann.
Ihr werdet mir verzeihen, wenn's ein bisschen konfus wird...

Das war wirklich großes Kino! Ganz herzlichen Dank euch allen, die ihr das möglich gemacht habt!!
Wie ihr wisst bin ich ein Fan von Geschichten, die nicht nur äußerlich Action und Drama beinhalten. Diesmal ging es ganz tief rein in den Keller der Gefühle und jeder, der mochte, durfte sich suhlen, da unten im Dreck...
Auch wenn es wahrscheinlich nicht so ausgesehen hat: Ich habe es genossen. Die gute Luna bringt heute so leicht nichts mehr aus der Fassung. Das ist grundsätzlich gut so, weil es die logische Konsequenz eines gefestigten Glaubens ist. Aber es nimmt mir eine Spieldimension, die ich hin ud wieder  doch vermisse.
Einen Tag lang durfte ich nochmal die kleine Luna sein, die hilflose, die zweifelnde, die verängstigte. Und durfte möglichst nichts davon nach außen zeigen. Schwierig!
Oh, wie habt ihr mir alle eingeschenkt: Mit Blicken noch viel mehr als mit Worten, so voller Hass und Bewunderung, Abscheu und Verehrung, Todesangst und Hochachtung.
Großartig! Danke dafür!

Auch das "Ordnungs-Szenario" hielt tolle Denkanstöße für Luna bereit. "Damit das Blutvergießen ein Ende hat, tragen wir keine Waffen!" Wie oft hat sie derartiges selbst gepredigt? Jetzt auf die Perversion einer "gewaltfreien" Welt zu stoßen, war mehr als irritierend. Ein bisschen stolz bin ich schon darauf, dass ich dem Drang den häßlichen Sack abzulegen, nicht nachgegeben habe. Lunas Intuition war von Anfang an die, dass man die Menschen nur dann wirklich zum Zuhören bewegen kann, wenn man ganz nah bei ihnen bleibt. Das hat geklappt. Check!

Ein ganz großes Lob auch für die tollen gebastelten Items, die uns so unmittelbar in die Spielszenarien eingebunden haben. Bravo! Ohne das wär es sehr viel schwieriger gewesen, sich dort hinein zu versetzen. Luna hätte wirklich gern ihr Glöckchen und einen Orden als Erinnerung und Mahnung behalten.

Für mich war es total schade, dass nach den zwei Tagen intensiven Spiels, dann bei mir "die Seuche" zugeschlagen hat. Ich war nur noch kaputt und müde, habe auch tagsüber immer wieder geschlafen und war zu nichts mehr in der Lage. Wie sehr habe ich mich danach geseht, das ganze Geschehene in Gesprächen mit verschiedenen Menschen aufzuarbeiten, greifbar zu machen, zu sortieren, zu deuten. Das war mir leider nicht vergönnt - und das ist echt bitter. Ich hoffe sehr, die Zukunft bringt Gelegenheiten, das eine oder andere Gespräch nachzuholen...
Immerhin hat die Energie zum Tanzen noch so grade ausgereicht. Ein sehr kleiner Trost.

Zuguterletzt gibts natürlich noch ein Highlight, das Erwähnung verdient hat: Es fängt mit "M" an und hört mit "arek" auf ;-) Auch eine neue Dimension fürs Luna-Spiel - Luna-die-Fleißige-die-sich-um-jeden-kümmert einfach mal abschalten und stattdessen eine Luna-die-sich-umsorgen-lässt hervorholen. Man hat das gut getan! Ich weiß nicht, wie ich die zwei Krankheitstage sonst durchgestanden hätte. Es war übrigens höchst charmant von euch allen, wie rücksichtsvoll ihr immer wieder versucht habt, euch um uns rum zu drücken und ja nicht zu stören, wenn wir mal wieder völlig versunken irgendwo mitten im Weg standen.

Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Tolle Herbergseltern, die man sofort ins Herz schließen musste. Das Essen zwar eher einfach, aber ich sage nur: Püree aus richtigen Kartoffeln! Ein bisschen weniger Salz hätte mir allerdings gereicht.

Kritikpunkte?
Wenig. Wäre ich gesund gewesen, hätte ich mir vielleicht ein paar Plotschnipsel draußen gewünscht. Immer nur im Haus sitzen ist eigentlich nicht mein Ding. Aber vielleicht gab es die ja und ich habe sie nur verpasst?

Die Lage mitten im Dorf ist jedenfalls mein einziger Kritikpunkt an der Lokation (abgesehen von den quietschbunten Wänden): Aber wäre ich fitter gewesen, hätte ich vielleicht eine schönere Spazierrunde gefunden, als den Weg einmal ums Karree.

Bleibt mir noch ein ganz großes DANKESCHÖN an das geniale Orgateam und all die wunderbaren NSC loszuwerden!

Bild des Benutzers Rufus

Meine Nachlese kommt zwar spät aber sie kommt… trotzdem :-)

 

Es gibt immer viele Für und Wieder, Pro und Contra und gewisse Dinge die man vielleicht qualitativ irgendwie objektiv bewerten kann aber letztendlich bleibt ein Con bzw. das Thema des Cons doch immer Geschmacksache. Und meinen Geschmack hat dieser Con leider überhaupt nicht getroffen. Das ist nicht schlimm. Das ist nunmal einfach eine Tatsache die so ist wie sie ist.

Es gab durchaus ein paar Teile, die ich gut und unterhaltsam fand und mit denen ich auch gut spielen konnte. Mein Charakter ist ja eher als Allrounder ausgelegt und hat nicht unbedingt ein megaherausstechendes Spezialgebiet (okay… manchmal rufen ja doch Leute wir brauchen einen Schamanen). Daher gab es nichts bei dem ich mit ihm aus irgendwelchen Gründen nicht mitspielen hätte können. Es gab ein paar nette Unterhaltungen mit NSC und natürlich auch mit den SC. Mein Charakter hat ein bißchen gezockt, zum Spaß etwas gekämpft und Lose gewonnen. Ich fand den Spiegeltraum auch durchaus interessant und es kam eine gewisse Spannung auf. War aber dann auch sehr abrupt und plötzlich beendet. Klar passte irgendwie zum Gesamtbild und war sicher sogar irgendwie stimmig.

Der Traum mit Glöckchen und Ring hat mich irgendwie überhaupt nicht mitgenommen. Ich konnte damit nicht richtig was anfangen. Ich hab mich dann auch versucht etwas mit einzubringen und habe mich mit diversen NSC unterhalten aber es kam dabei für keine Stimmung für die Umstände auf.

Die Lösung der Situation durch ein Gespräch mit den NSC war dann ebenfalls etwas… abrupt. Klar war das durch Einmischung der Spieler erst möglich aber ich stand da einfach irgendwie etwas planlos und bedröppelt rum. War vielleicht einfach nicht mein Tag.

Am ersten Tag war ich nicht da… kann da also nichts sagen.

Im Großen und Ganzen habe ich mich einfach etwas gelangweilt. Nicht dauernd aber einfach zu oft.

Ich bin bestimmt kein Spieler, der ständig bedroht werden muss und unter dauernder Belagerung stehen muss. Ich muss auch nicht ständig angegriffen werden und habe genug Spielspaß mit anderen Dingen. Aber ich habe nunmal gerne dies Aspekte AUCH mit drin. Ich befasse mich gerne mit einer Situation in die mein Char hineingeworfen wird. Herausfinden warum man hier ist und wie man wieder raus kommt. Das war ganz gut. Letztendlich ist aber für mich nirgends diese Stimmung so richtig rüber gekommen. „Hilfe wir sitzen hier fest und wenn wir es verbocken kommen wir vielleicht nie wieder hier raus und werden alle sterben.“ (ist nur ein Beispiel)

Es gab für mich auch keinen Ansatz dafür wenigstens ansatzweise drauf zu kommen wer hinter dieses Sache stecken könnte. Die Auflösung kam ganz zum Schluss. Wir spekulieren doch alle immer gerne was das denn bedeutet und warum das Ganze und wie es möglicherweise gelöst werden könnte bzw. welcher böse Bube dahinter steckt und warum er es macht. Gab es meiner Meinung hier keinen Ansatz. Auch nicht richtig schlimm aber halt auch nicht besonders toll.

 

Ich habe einfach dieses anderen Aspekte auch gerne mit drin. Mal ein bißchen was zu kämpfen. Ausführliches Heilerspiel… auch gerne mal etwas komplizierter (ja okay… es gab Entgiftungen). Knifflige magische Dinge zu erledigen, analysieren, wegmachen, ganz machen, ritualisieren etc. Das hat mir da einfach etwas gefehlt. Die meisten Situationen hatten ja definitiv einen interessanten Aspekt aber sie waren mir für sich genommen einfach nicht genug. Wie gesagt… ist Geschmacksache. Es hat ja offenbar einem großen Teil gefallen.

 

Am 31.12 lag ich fast den ganzen Tag krank rum und habe es erst am späten Nachmittag geschafft meine Knochen aus dem Bett zu quälen. Daher habe ich leider den Ritterschlag und vieles der Wettstreite verpasst. Das hätte mir sicherlich gefallen und ich finde solche Dinge auch schön. War einfach Pech… aber ich war ja auch nicht der Einzige den die Pest geholt hat. Wenigstens konnte ich Rufus Abends noch dazu zwingen tanzen zu müssen. Er wird zwar diese Art von Tanz nie verstehen aber er fand es diesmal auch nicht so schlimm wie letztes Mal :-) (und die Tanzpartnerin war ja auch entzückend)

 

Auch wenn das eigentliche Thema nicht so meines war gab es trotzdem positive Dinge.

Ich habe mich unter den SC sehr wohl gefühlt und hatte meinen Spaß. Die NSC waren alle stimmungsvoll und leidenschaftlich. Letztendlich kenne ich fast alle SC und NSC und man fühlt sich dann schon irgendwie wie bei einer großen Familie. Ich fand die SL auch klasse und immer präsent und ansprechbar. Die wirklich gute Hilfe bei meinem Spreißelproblem am Finger war auch vorbildlich. Danke an alle Beteiligte.

 

Noch was zum Essen: hat leider im Großen und Ganzen auch nicht so meinen Gaumen getroffen. Das Vegane Angebot (in den Hauptspeisen) war auch meiner Meinung nach recht spärlich und das ist in der heutigen Zeit bei diesem durchaus reichlichen Angebot auf dem Markt wirklich sehr einfach geworden. Ich wurde aber satt und richtig schlecht fand ich es ja auch nicht. Ich bin bei solchen Dingen relativ genügsam und gehe auch nicht hauptsächlich zum Essen auf Con. Trotzdem würde ich bei 10 Sternen maximal 5 geben. (am Silvesterabend Kartoffel und Gemüse essen ist wirklich nicht prickelnd)

Ändert nichts daran, dass die Herbergseltern wirklich sehr freundlich und entgegenkommend waren. Dafür 10 von 10 Sternen.

 

Nochmal zusammenfassend. Mir hat es nicht sonderlich gefallen und für mich war es etwas langweilig. Daran hat keiner Schuld und es hat niemand was falsch gemacht. Das Setting und der Plot hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen und das wars auch schon.

Da ich bisher jeden Talon-Con davor wesentlich besser fand und mir ALLE gefallen haben, werde ich selbstverständlich wieder kommen.

Bild des Benutzers Rhiannon

Lieber spät als nie, so heißt es doch. Hier also meine Nachlese. Und in der besten Tradition der Schreibstube gibt es hier natürlich kein Dankeswort, sondern einen Dankestext. :-)

Für mich war der T92 der erste Silvester-Con meines Lebens. Vielen Dank an jeden Einzelnen für Eure Gesellschaft. Sie hat wirklich gut getan.

Besonderen Dank und ein großes Hurra an die Spielleitung - ihr habt ein so schönes Psychospielchen entwickelt. :-) Ein großer Dank geht auch noch einmal an die Bastelhelfer für alle ihre Mühen.

Meine Bewunderung gilt all jenen, die sich während der Traumtage so tief ins Spiel begeben haben, dass es für sie zu einer emotionalen Achterbahn wurde. Ich hoffe ihr habt euch inzwischen wieder gut davon erholt.

Die Ordnung des Ringes und der Glocke

Die lautstarke Auseinandersetzung über das Tragen von Waffen war eine faszinierende Szene - aber auch erschreckend realistisch...

Mein Dank geht an all jene Spieler, deren starke Charaktere trotz allen Stolzes die Juteüberwurfe angelassen haben und somit der Bevölkerung des imaginären Landes ein Gefühl von Reststabilität gegeben haben, während die Seelsorger mit den Bewohnern nach und nach Einzelgespräche führten.

Carnival des acteurs

Beim Auftritt des Tanzbären war Urga zum Fürchten...

Madame Directrice, ein großes Hoch auf Linda! Du warst eine großartige Zirkusdirektorin! :-)

Meine lieben Mitgaukler: Ihr wart so schön bunt und verrückt! Und den Lobpreis des Aqua Apocalyptica und des Aqua Anti-Inkontinenzia für Säuglinge mit Blasenschwäche werde ich so schnell wohl auch nicht vergessen.

Through a mirror darkly

Wer behauptet gut zu sein, der kennt sich selbst noch nicht gut genug.

Es war sehr interessant euch aus der Entfernung zu beobachten und zu studieren. Ihr alle habt eure dunklen Zwillinge überzeugend imitiert. Das war an und für sich eigentlich schon gruselig genug...

Bei folgenden Personen möchte sich Evil-Rhiannon besonders bedanken:

Haiku

Dafür, dass der Plan den Schlächter des Pilzes mit Hilfe von Pilzsporen zeitweilig zum Schweigen zu bringen zumindest für eine Minute erfolgreich war. ;-)

Du hast deinen finsteren Zwilling sehr schnell erschreckend gut gespielt. So gut, dass sich der NSC hinter Evil-Rhiannon schon zu fragen begann, ob das überhaupt noch gespielt ist oder hier gerade wirklich der Großinquisitor auftaucht...

Für Evil-Rhiannon war es ein ganz besonderes Herzensanliegen den Großinquisitor Haiku persönlich ins Jenseits zu befördern. Und zwar ganz ohne Rückfahrtschein. Hat nicht ganz geklappt, aber wozu hat man denn Meister-Nekromanten?

Evil-Xenos

Dafür, dass er den Großinquisitor während ihres vorübergehenden Aufenthaltes im Jenseits endgültig aus dem Weg geräumt hat. Vielen Dank auch für das unbemerkt gebliebene nekromantische Erweckungsritual im Nebenzimmer. ;-)

Ohne die Hilfe von Evil-Xenos hätte Evil-Rhiannon's Rückkehr ins Leben überhaupt erheblich mehr an Zeit und schwarzmagischer Energie in Anspruch genommen.

Evil-Xenos, der Dank des Imperiums für deine unerschrockenen Taten war dir gewiss!

Evil-Gordon

Für das Schmieden einer mörderischen Allianz. Man kommt nicht jeden Tag darauf überein sich durch gegenseitige Hilfe zum Oberhaupt seiner jeweiligen Insitution zu befördern...

Rhiannon möchte sich wiederum insbesonders bedanken bei:

Arkanus

Für die Zusammenführung zweier doch recht ungewöhnlicher Gesprächspartner. Und für den Beginn der Theoretisierung der Existenz von Flauschmagie.

Pépe

Für sein Dasein als neutralflauschiges Wesen.

Ludwig

Für das Vertrauen und den Mut ein doch recht ungewöhnliches Gespräch zu führen. Die Welt ist immer noch verwirrender und komplexer, als man sie gerne hätte.

Dank auch an die Herren, die Rhiannon die Ehre eines Tanzes erwiesen haben. Der Mulberry Garden wird für sie nach wie vor der Tanz bleiben, bei dem man einen Kompass braucht, um sich zurechtzufinden...

Und da sich letztendlich wohl so ziemlich alle eine angeschlagene Gesundheit von diesem Con mitgenommen haben dürften, wünsche ich euch allen zum Abschluss noch 349 Tage bei bester Gesundheit!

 

Bild des Benutzers Digioso

Ich erwecke dich immer wieder gerne von den Toten wieder. :)
Und nicht vergessen: Du schuldest mir noch ein Gefallen, meine Teure.
Sonst findet deine Seele nächstes Mal vielleicht nicht den Weg zurück zu deinem eigentlichen Körper. Ich habe da bestimmt noch ein paar... geeignete Gefäße. ^__^

 

Fazit von mir:

Ich habe noch Glück gehabt, dass mich die Krankheitswelle erst am 01.01. erwischt hat. Wir sind dann auch sehr früh los, was auch definitiv die richtige Entscheidung war. Ein paar Stunden später wären weder Manu noch ich in der Lage gewesen, Auto zu fahren. Wir husten noch immer. :P

Beim Szenario mit dem Magier waren wir leider noch nicht da, aber immerhin haben wir am Abend dann schon den Karneval mitmachen können. Der war zwar lustig, aber ich hatte das Gefühl, dass er bei den SCs nicht so ganz ankam. Die Weissagungen der Madame waren immer gut besucht, aber ansonsten hatte ich den Eindruck, dass wir NSCs doch eher unter uns waren. Ich habe ja während des Karnevals den Würfel- & Brettspiel-Tisch bedient. Abgesehen von ein paar Rundem Tisch-Billiard und Mensch ärgere dich nicht lief da allerdings nicht viel. Wir hatten glaube ich noch 1-2 Dame-Runden.

Beim Szenario mit der Ordnung lief es schon anders. Vielen Dank hier an meine böse Schwester (huhu Lea :P), die mir einige gemeine Aufgaben gegeben hat (Schneide diesen Apfel, Hol mir Brötchen, Hol mir Kaffee, ...). Nachdem ich am Ende überredet worden bin, aus der Ordnung auszusteigen, konnte ich dir wunderschön mein Glökchen mit einem "Ich schneide keine Äpfel mehr für dich!" vor die Füße werfen. Hach, das war eine Genugtuung. :)
Aber gemein war es schon: Zuerst haben mich einige SCs mit Versprechungen davon, dass alle Leute gleich sein können und dergleichen geködert. Als ich der Ordnung dann abgesagt habe, kommen andere und sagen, das das totaler Schwachsinn ist und es irgendwen geben muss, der das Sagen hat. Monarchie 4tw. :P
Das war für den Charakter dann natürlich schon quasi ein Schlag ins Gesicht.

Das Imperiums-Szenario hat mir alledings am meisten Spaß gemacht.
Als ich das Plotbuch bekam und dort "Xenos Durgaloth, die Geißel Gwynors, der Schrecken Vargoreas" las, habe ich mich köstlich amüsiert. Ich kam ins Imperium, wo man mich davon 'überzeugt' hat, dass das Imperium das einzig Wahre ist. Danach hat man mich zurück in meine Heimat geschickt und ich durfte diese + dem Nachbarland für das Imperium erobern. Die richtig üble Wunde an der Wange (Ein 'Geschenk' von Foltermeisterin Luna) tat dann aussehenstechnisch noch einiges dazu. Dann die tollen Szenen mit Haiku und Rhiannon. Und zum Frühstück habe ich mich direkt zu Aslan, die ja genau wie Xenos im Bund der brennenden Hände ist, gesellt. Ich fand die Gespräche und das 'Aneinandervorbeireden' mir dir sehr amüsant. :) Und dann gab es da auch noch die durchaus neugierige Spielerin, die uns zu Nekromantie ausgefragt hat und alles darüber wissen wollte. Das waren keine Fragen, die man als Gutmensch stellen sollte. :P

Also mir persönlich hats sehr gut gefallen. Nicht zuletzt, weil ich als NSC dort war.  Als SC wäre es mir vermutlich durchaus auch nicht leicht gefallen, bei den  anspruchsvollen Szenarien einzusteigen.

Bild des Benutzers Steffen

Wenn auch was spät, aber innerhalb der Dreimonatsfrist (woher ich auch immer diese nehme :P) noch eine Nachlese von mir zum T92:

Ich tu mich schwer damit zu dem Con zu sagen, da ich wegen massiven Schlafproblemen immer mehr durch war auf dem Con. Ich versuch es dennoch.

Zunächst vorab meine Kritik, was man aus meiner Sicht hätte besser machen können:
Aus dem Plotbuch war für mich als NSC schwer eine Vorstellung zu entwickeln, wie die Szenarien ablaufen sollen und vor allem wie sie (potenziell) zu einem Ende kommen könnten. Die Infos habe ich vor allem durch die stille Post (Leute die beim Basteln waren) erfahren. Da hätte ich mir im Plotbuch was mehr Infos gefreut.
Eine Info beim Check-In, wann grob jeweils NSC-Besprechungen sein werden, hätte ich praktisch gefunden. So habe ich es glatt geschafft, die Erste zu verpassen. :P
Sprecht frühzeitig Leute an, die den nächtlichen Umbau machen. Nicht das man die Leute erwischt, die eigentlich gerade todmüde ins Bett fallen wollen.

Zum Plot: Ich gestehe, ich war vorher skeptisch und bin mir nicht sicher, ob der Con was für Gordon gewesen wäre. Von daher muss ich ehrlich sagen, dass ich froh bin, als SC da gewesen zu sein. Als NSC hatte ich aber dann schönes Spiel.

Beim Carneval, wo ich sowohl herrlich die Leute mit meiner Sorglosigkeit über die gefundene Spinne etwas reizen konnte, als auch mir von Hana das Jonglieren erklären lassen konnte. :)

Beim Ordnungsszenario hatte ich es noch nicht bis zum Frühstück geschafft, als ich schon mich gut in die Rolle rein fand. Und dann die Gespräche mit Luca und Luna über "unsere Ordnung" und wie es in Talon ist. Herrlich. Es hat mir viel Spaß gemacht. Lange Diskussionen mit Luca die zum Nachdenken anregten. Und eine Luna, die sich schwer tat mit Antworten auf Fragen wie: "Bei euch gibt es also keine Todesstrafe oder Ähnliches" und "Was machst du gegen Todesstrafen". Ach herrlich :) Ich bin gespannt, ob es einige Charaktere nachhaltig zum denken und infrage stellen angeregt hat und sich ggf. künftig was niederschlägt im Spiel.

Das Evil-Talon Szenario war für mich leider nicht so toll. Das lag weniger am Setting. Am frühen Morgen war ich noch fit und das Spiel machte Spaß, insbesondere meine Forderung nach frischen Augen als Ersatz für meins. Aber so richtig kam für mich die Gespräche mit den SC, insbesondere als ich versuchte vorsichtig Kontakte zu knüpfen, um mich Scout Master Orlana zu entledigen, nicht in Schwung. Als die SC dann anfingen teilweise mich später auf die Themen, die ich platziert hatte, anzusprechen war ich leider schon zu durch und mehr im Modus, durchhalten bis zum Ende des Szenarios.

Der Ritterschlag war fein, auch wenn ich mich danach leider sehr aus dem Spiel genommen habe und von dem Rest drum herum wenig mitbekommen habe. Dafür gab es Abends noch mal Tanz :) und auch meine Pavane d'honneur Standardtanzpartnerin wurde würdigst vertreten :). Leider waren die meisten Mitglieder der Entdeckergilde durch / gesundheitlich angeschlagen, sodass wir nicht viel zusammen gespielt haben. Schade, wäre eine schöne Gelegenheit für eine Gildenrunde gewesen, da tatsächlich mal alle aktiven Gildenmitglieder anwesend waren.

Für mich selber hätte es etwas mehr Plot draußen geben dürfen. Ich bin doch mal gerne an der frischen Luft. Leider gibt die Umgebung für Geländenutzung nicht soviel her, wenn ich es auf der Karte recht sehe. Aber im Winter im warmen Haus hat natürlich auch seine Vorzüge :)

Die Herbergseltern waren toll. Ich glaub ich stand zweimal morgens unten und es gab keinen Kaffee (das kann bei mir ein halber Weltuntergang sein). Beides mal war das ein Zustand von 30 Sekunden und dann kam einer von beiden schon mit neuem Kaffee :).

Und dann noch zur Orga: Ein gewagter Plot, der nicht jedermanns Nerv getroffen hat, aber es ist gut neue Sachen / Anderes zu wagen. Dafür ein großes Lob. Auch für Fragen war immer jemand da, aber auch und gerade für die ganzen "menschlichen" Probleme war immer jemand von euch da und hatte ein Ohr. Da fühlt man sich als (N)SC gut aufgehoben. Danke!

Bild des Benutzers Orlana

Dann hier auch noch mein (verspätetes) Feedback:
 
Der Con war definitiv mal etwas anderes und die Szenarien, die ich gespielt habe, haben mir auch viel Spaß gemacht! Vom ersten Szenario habe ich nichts mitbekommen, weil ich später ankam, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Das „Glocke-und-Ring“-Szenario fand ich persönlich sehr interessant. Aber ich mag es auch, mich lange mit NSCs zu unterhalten und diplomatisch tätig zu werden, das passt gut zu Orlana. Sie konnte sich da einige Gedanken zum Thema „Was macht ein gutes politisches System aus? Welche Fehler hat unser eigenes System?“ machen. Ich hatte viele schöne und interessante Gespräche mit NSCs, mit Holger zum Beispiel, der eine sehr harte Nuss war – aber trotzdem immer gesprächsbereit blieb. :-)
 
Das Szenario mit der bösen Spiegelwelt fand ich auch sehr spannend; wobei es mich (bzw. Orlana) weniger mitgenommen hat als manch anderen. Vielleicht, weil relativ schnell klar war, was die Lösung war und es in der Wartezeit hauptsächlich darum ging, mitzuspielen und Schadensbegrenzung zu betreiben. Orlana hat auch nicht versucht, die „bösen Talons“ davon zu überzeugen, das ihr Verhalten falsch ist, weil ihr eben klar war, dass das nichts bringen wird, sondern eher mit Caillan zusammen den Paladin zu schützen versucht. Das Szenario hat aber ihr aber einige Denkanstöße mit auf den Weg gegeben, die sehr sehr cool sind :-). Und gruselig war es schon, alle Freunde und Bekannten so abgrundtief böse zu erleben :-) (schade, dass du nicht zu deinem Mordversuch kamst, Steffen, das hätte ich echt spannend gefunden)! Das Gaukler-Szenario war das, welches für meinen Charakter am wenigsten Anknüpfungspunkte bot, aber es hat für eine schöne Atmosphäre, Gespräche und Abendunterhaltung gesorgt.
 
Der einzige „Wehrmutstropfen“ war, dass die Klammer, die all diese Einzelszenarien zusammenhielt, zumindest für mich erst am Ende Sinn ergeben hat. Vorher gab es – aus meiner Sicht – keinerlei Hinweise darauf, wer dahintersteckte und was das Ganze überhaupt sollte. Es wurde zwar nachher von der Spinne erklärt und das Gespräch mit der Spinne war auch toll, aber ich finde es besser, wenn man vorher schon ein paar Brotkrumen aufpicken kann, die die Vorfreude auf das Finale stärken. So hat man zwischendurch Dinge gemacht, weil man sie machen musste, und nicht, weil sie Sinn ergeben haben.
 
Aber, wie gesagt, das war das Einzige, das mich tatsächlich gestört hat. Ansonsten war es eine schöne Veranstaltung in der gewohnt hohen Qualität mit wie immer bis ins kleinste Detail gestalteten Requisiten und Plotelementen.Ganz herzlichen Dank an die SL!
 
Und die NSCs haben einen Super-Job gemacht, Hut ab! So viele unterschiedliche Szenarien relativ zackig hintereinander spielen zu müssen, ist nicht ganz einfach und hat einiges abverlangt. Ich glaube, ich hätte es schwieriger gefunden, die böse Spiegelwelt als NSC zu spielen denn als Spieler. Ihr habt eure Sache echt gut gemacht, ich hatte viele schöne Moment und Gespräche mit vielen von euch.
 
Die Spieler-Schar bestand größtenteils aus alten Freunden: Ich habe mich sehr gefreut, euch alle wiederzusehen - und mit euch zu spielen ist mir immer eine Freude! Und mit denjenigen, die man nicht so gut kannte, kam man auch schnell ins Gespräch.
 
Der doppelte Ritterschlag mit den dazugehörigen Festivitäten fand ich auch schön, weil es zwei Charaktere betraf, die Orlana schon von Anfang kennt. Viel Spaß hatte ich auch bei unserer Trawonien-Fiasko-Runde :-). Ich konnte die Feier leider nicht so genießen, wie ich gewollt hätte, weil die Bazillen mich da schon mehr oder weniger ausgeknockt haben, aber da war ich wohl nicht allein *g*.
 
Das Haus fand ich für die Veranstaltung ok, weil der Plot nicht auf Geländespiel ausgelegt war, aber prinzipiell finde ich es nicht so schön, wenn man mitten im Dorf angesiedelt ist, ohne direkten Zugang zum Wald. Die Herbergseltern waren super-sympathisch, keine Frage, aber die Location wird aufgrund der Lage nie zu meinen Favoriten zählen.