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Gespeichert von Jaden Caviness am 6. Mai 2009 - 18:49
(letzte Aktualisierung: 15. Februar 2019 - 9:47)

wer schreibfehler entdeckt, darf sie behalten :-P

1. Tag:

wir Abenteurer hatten uns alle zusammengefunden und waren auf dem Weg zur Taverne "Diggers Inn" im kleinen Örtchen "Diggersmill".
Auf unserer Nachtwanderung wurden wir von den heimischen Brummseln angegriffen und von 3 Wegelagerern.

Während eines Angriffs der Brummseln wurde ich zwei mal von einer Gelben getroffen, am rechten Oberarm und am linken Bein!

Als wir nun endlich bei dieser kleinen Taverne ankamen bot die Schauspieltruppe der "Royal Weaver Company" uns an, uns ein wenig zu belustigen und uns das Theatherstück "der betrogene König" in Pantomimischer Darstellung, vorzustellen und so geschah es dann auch!

Bevor sie allerdings anfingen musste eine wichtige Rolle ersetzt werden, da der Schausteller erkrankt war, nämlich die des Kanzler's. Dafür sollte einer aus unseren Reihen gewählt werden doch dem Erzähler des Stückes war kein Gesichtsausdruck der unseren gut genug.

Bis plötzlich ein maskierter Mann hervor trat, dieser wurde dann auch erwählt in diesem Stück mit zu spielen... das Stück begann und jeder Schauspieler trug eine Maske !!!

Als dann der Kanzler den König durch eine Hinterlist betrogen hatte und das Zepter der macht hielt, fielen die Schauspieler in Ohnmacht, der Kanzler war weg und hinter uns standen Marionetten mit Waffen... allerdings hingen diese nur schlaff herunter.

Dann sah es aber so aus, als würde jemand die Fäden stramm ziehen und sie fingen an sich zu bewegen, und noch viel wichtiger.. uns zu attackieren... als diese paar Puppen dann von unseren tapferen Kriegern kaputt geschlagen waren und sich aufgelöst hatten, kam die nächste Welle von Marionetten die Kappe hoch und griffen an, dort stellte ich mich einer der Marionetten entgegen, da sie sich einem meiner Patienten näherte.

Zu diesem Zeitpunkt erlitt ich sogleich schon 3 Treffer mit dieser riesigen Keule, die er bei sich trug und ging zu Boden, mein linker Arm und mein linkes Bein waren gebrochen und meine Rippen, so sei es den Göttern gedankt, nur geprellt!

So weit ich es in Erinnerung habe, kam nur noch ein kurzer Angriff von oben und dann war für den Rest der Nacht ruhe aber anstelle der Schauspieler, lag die Maske des Helden dort auf dem Boden!

Mitten in der Nacht tauchte der König auf und fing an gegen jeden Abenteurer Schach zu spielen, wenn er sich denn wagte.

Zwischenzeitlich tauchte immer und immer wieder das klingeln, der Glöckchen, die der Kanzler an seinem Gewand trug auf und trieb uns langsam zum Nervenzusammenbruch, denn niemand konnte etwas dagegen unternehmen, geschweige denn es Beenden.

Währenddessen drinnen allerdings immer noch Schach gespielt wurde, zogen wir Magier und magische Heiler draußen einen Bannkreis um zu testen welche Wirkung die Maske hat, die wir fanden, denn sie strahlte pure Magie aus!

Ein freiwilliger Held trat in den Bannkreis und bat darum, dass er die Maske aufziehen dürfte und wir gewährten ihm den Wunsch, als er dann mit der Maske in der Hand im Bannkreis stand, schlossen wir ihn sogleich und er zog die Maske auf.

Es passierte vorerst nichts, kein Angriff der Marionetten oder ähnliche seltsamen Vorkommnisse, doch plötzlich vernahmen wir ein klingeln, von kleinen Glöckchen und den Geräuschen zu urteilen versuchte der Kanzler in den Bannkreis hinein zu treten und sich die Maske zu holen, doch zum Glück für unseren Helden erfolglos.

Als dies Geschehen war hörten wir von drinnen Jubel-rufe, da der König im Schach geschlagen wurde und uns seine Maske hinterließ.

Soviel zum ersten Tag, weiter geschah nichts besonderes nur vielleicht jemand mit einem Humpen Met zu viel der auf dem Flure für Unruhe sorgte, aber wie ich Euch bereits schrieb, geschah nichts mehr... zu mindestens an diesem Abend!

2. Tag:

Wie ich schon früh am Morgen erfahren konnte, träumten einige unserer Gefährten des Nachts von seltsamen Dingen und dies wollte ich genauer Wissen.
Der tapfere Krieger „Borgrios“ berichtete mir also von seinem Traum und ich lauschte gewissenhaft seiner Erzählung und überlegte mir, was dies zu verheissen mag, doch kam ich zu keinem klaren Gedanken, denn ich hatte noch kein Mahl gehabt.

Nach dem Morgenmahl schrieben einige aus der Gruppe die Träume nieder und kamen zu dem Endschluss, dass wir den Zauber beenden könnten, indem wir das Stück zu Ende spielen würden.
Also machte sich die ganze Truppe auf um am Grabe des Autoren das Schriftstück des dritten Aktes, „des betrogenen König's“ ein zu holen.

Ich ging lieber nicht mit, denn 25 Leute die über einen Friedhof spazieren? Dies stört doch nur die Toten, also blieben der Oppa, der Büttel, 2 Krieger dessen Namen ich noch nicht in Erfahrung bringen konnte, ein leicht verwirrter, aber immer noch witziger und guter Mensch Kaelis war glaube ich sein Name und ich zurück um die Taverne zu bewachen.

Doch dieser kleine Tölpel mit dem Namen Kaelis zog sich alleine in den Wald zurück um den ersten und zweiten Akt des Stückes noch einmal zu lesen und wurde dort von Wegelagerern überfallen, jedoch konnten wir uns nicht gegen diese Übermacht wehren und wir kamen teilweise unversehrt wieder da heraus.
Nur den Büttel und den Herr'n Kaelis hat es erwischt, sie bekamen beide einen Pfeil ab, dennoch konnte ich ihre Wunden gut versorgen.

Als ein wenig Später dann unsere Abenteurer wieder kamen lies ich mir sogleich erzählen was denn auf ihrer Reise passiert war.
Die schöne Kathrin erteilte mir Bericht, dass sie von mehreren Marionetten noch angegriffen wurden und der „Dunkle Ritter“ dabei war sie versuchten zuerst ihn im Duell zu besiegen, dann in einem Kampf mit zwei Leuten, doch letzten Endes lies sich der Ritter auf einen Kampf gegen alle ein und verlor, dort erhielten unsere Mitstreiter also die Maske des „dunklen Ritters“ und holten sich am Grabe des William Weaver den dritten Akt des Stückes.
Sobald diese „kleine“ Truppe Abenteurer wieder kam gründete sich die Schauspielgruppe von Diggersmill und sogleich studierte unsere eigene, kleine Schauspieltruppe den dritten Akt ein und wir hatten ein wenig Zeit uns im Nahkampf zu üben, denn die Angriffe hatten sich ein wenig verringert.
Vor dem Mahle zum Mittag beschloss ich zu Meditieren und setzte mich in die Sonne um meine magischen Kräfte zu sammeln und wieder aufzuladen.

Aus den Erzählungen der anderen tauchte die Prinzessin des Stückes auf und setzte sich mit einer Magd und ein paar Wachen nur ein wenig von mir entfernt in die Wiese und pflückte Blumen, dann tauchte das klingeln auf und als die Prinzessin vor Angst wegging zögerten die Marionetten-Wachen nicht lange und griffen uns an, als diese dann vertrieben wurden, dauerte es nicht lange und ein weiterer Angriff startete und dieser riss mich mit 20 Schnitten auf meinem Oberarm aus der Konzentration und kurz nach dem aussprechen des Zaubers, welcher meine Blutungen stoppen sollte schlug mir eine dieser Marionetten mit dem Schwert in die Schulter und ich brach ein weiteres mal zusammen.
Nachher kümmerte sich Vigor nicht gut genug um meine Verletzungen und benutzte einen so genannten „Knick-Foki“ um meine Wunde magisch Heilen zu lassen und natürlich entzündete sie sich dann.
Als ich mit mühe und schmerzen mir die Wunde wieder auf schnitt und sie ein weiteres mal behandeln lies, gab es kurz darauf das Mittagsmahl und wir versammelten uns in der Taverne.

Als ich fertig war, setzte ich mich draußen auf die Bänke und Meditierte so vor mich hin.
Als ich nach 2 Stunden Abwesenheit erwachte sah ich einige Verletzte um mich herum liegen und war ein wenig schockiert, doch die Marionetten waren schon vertrieben.

Also machte ich mich dran wieder alle meine neuen Freunde zusammen zu flicken und dafür zu sorgen, dass sie kaum Schmerz verspüren würden, während ich sie behandeln würde.

Während meiner Abwesenheit in der Astralebene ist wohl die Prinzessin ein weiteres mal aufgetaucht und gab ihre Maske heraus, als man ihr ein Portrait von ihr gab.

Kurz nachdem wir die letzte Maske erhielten fingen wir an Strategien auszusuchen und zu überlegen wie nicht so viele von uns zu Boden gehen würden, also machte sich die Schauspieltruppe und wir, auf das schlimmste gefasst uns auf, das Stück zu Ende zu spielen und zu sehen!
Am Ende der Aufführung waren die Masken wie von Geisterhand verschwunden und wir sahen uns umzingelt von Marionetten und ein harter Kampf brach aus.

Ich kämpfte mit meinem Stab an der linken Front und streckte 2 Marionetten nieder als ich mich plötzlich im Zweikampf mit dem Kanzler sah.

Meine Treffer schienen durch ihn hindurch zu gehen, also versuchte ich nur meinen Freunden die Treffer dieser riesigen Keule zu ersparen, doch leider traf er mich mit einem Schlag auf beiden Knien und ich brach zu Boden, sofort ohne zu zögern kroch ich zu Ben, einem Großmeister der Magie und er frohr mir die Knie mit seinem Eisatem ein und ich konnte mich sofort um die Verletzen kümmern, als dann die Schlacht vorüber war sah ich auf der anderen Seite des Feldes den blutenden Corporal liegen und machte mich in aller Eile auf ihn zu retten.

Dies war die schlimmste Verletzung die ich jemals sah,
es steckten 6 Pfeile in ihm, 3 in der Brust und 3 im Bauch, an der Brust war die Rüstung gebrochen und einzelne Platten und Knochen -teile steckten im offenen Brustkorb.

Nachdem ich ihm ein Schmerzmittel verabreichte und die Pfeile heraus zog mussten eine hübsche Kriegerin und ich in auf die Seite legen um die Bänder seiner Rüstung zu zerschneiden, damit wir ihm die Rüstung abnehmen konnten und ich ungestört weiter Arbeiten konnte.

Nachdem auch endlich alle Pfeile und Rüstungsstücke aus seinen offenen Wunden heraus genommen waren wollte ich mich an die magische Heilung machen, doch da merkte ich das sich Blut in seinem Mund sammelte und wir zuerst dies entfernen sollten, damit er nicht erstickt.

Nachdem auch dies erledigt war konnte ich die Götter berufen mir Göttliche Macht zu verleihen, dass ich seine Wunden zu heilen vermochte.

Als jedoch seine Wunden geheilt waren und ich kaum noch magische Kräfte in mir spürte, kam ein weiterer Kamerad an den es an beiden Armen erwischt hatte, doch da ich keine Kräfte mehr besaß, hat Ben mich mit einem Zauber auffüllen können, so konnte ich unserem Freund helfen und seine Wunden verschließen.

Nun war meine ganze Arbeit getan und wir konnten alle beruhigt zum Essen gehen und Feiern, dass wir die Marionetten besiegt haben.
Kurz nach dem Abendmahl traf auch die angeforderte Verstärkung der Armee ein und wir konnte viele Wichtige Persöhnlichkeiten kennen lernen und begrüßen unter anderem lernte ich an diesem Abend den Feldarzt Aeron kennen und unterhielt mich ein wenig mit ihm.

3. Tag

Gemütlich stand ich an diesem Tag auf und ging hinab in den Schankraum um meine morgendliche Mahlzeit zu genießen, dort traf ich den tapferen Krieger John an und setzte mich auch sogleich zu ihm an den Tisch.
Aber eines muss ich euch sagen Herr, diese Katzen die es Dort gab wurden reichlich gut tolleriert, denn sie saßen mit uns an einem Tisch und haben mit uns zusammen gespeist.

Möglich wäre ja auch, dass diese Tiere hier zu Lande heilig sind, aber darauf kann ich in meinem nächsten Brief eingehen wenn ihr wollt.

Nunja, als etwas später alle ihr morgendliches Mahl hinter sich gebracht hatten, versammelten wir uns vor der Taverne, da ein Trupp zusammengestellt wurde, der den dritten Akt des Theaterstückes zurück ins Grabe des Autoren bringen sollte.

Ich wollte wie am Tage vorher nicht die Totenruhe stören und blieb bei der Taverne, zum Glück zogen diesmal nicht wieder alle los um es weg zu bringen.

Später, als wieder alle bei der Taverne waren, gab es ein paar Kampfübungen, in denen wir Zivilisten gegen die Armee antraten, den ersten Kampf gewannen wir sogar, doch scheinbar hat sich die Armee dann warm gemacht und besiegte uns zwei mal in Folge mit wenigen Verlusten, aber wenigstens gewannen wir einen von drei Kämpfen.

Ich erinnere mich leider nicht mehr an den genauen Verlauf der Dinge, aber da wird euch bestimmt noch eine Bestrafung einfallen mein Herr.

Nach diesen Kampfübungen stellten sich die Armee, die Schreibstube und die Entdecker Gilde vor und alle drei bekamen etwas Zuwachs.

Dies ist auch ein Grund warum ich euch schreibe, denn ich habe mir überlegt, der Armee bei zu treten, da ich dort genug Arbeit finden werde.
Aeron, der Feldarzt, wie ich ihn vorher in meinem Brief erwähnte bot mir an, mit ihm zu kommen in die Schule der Armee um dort meine magischen Heilkünste zu verbessern und zu erlernen.

Ich danke euch vielmals für die bisherige Ausbildung, wünsche euch noch viel Spaß bei Eurer Arbeit und ich denke, ich werde Euch bei kommender Gelegenheit einmal Besuchen kommen.

Grüßt mir bitte noch die schöne Maid Laurien von mir
und noch einmal vielen Dank mein Herr
Liebe Grüße an Euch

Jaden Caviness